„Speculum Fragilis“- Die Welt, unser Spiegel [Lesung]

Der Mensch als neugieriges Individuum und Kollektiv hat die Möglichkeit die Welt ringsherum und innendrin als Spiegel der epischen Natur des wahren Selbst wahrzunehmen. Über den Spiegel als Objekt malen und schreiben Künstler und Dichter. In der Mythologie, Märchen sowie im alltäglichen Gebrauch dient der Spiegel als Sinnbild für die (Selbst)Erkenntnis, der Klarheit und der Gegenüberstellung. Wie die Sonne besitzt der Spiegel Leuchtkraft und hat oftmals eine durchscheinende Bedeutung, wie die Sonne bringt er aus dem Dunkeln Wahrheiten zum Vorschein. Menschen spiegeln sich, um sich selber zu erkennen. Ein Vergleich, von Früher und Damals, ein Blick in die eigenen tiefen der eigenen Augen, ein Beobachten seiner Selbst, oder auch nicht – denn wie viele Spiegel sind verzerrt, und wie viele Blicke nicht tief genug? Was sagt uns das menschliches Gegenüber, der als Spiegel unser selbst dient? Was spiegeln wir ihm? Und wie Spiegel wir uns in der Welt? Der Mensch als neugieriges Individuum und Kollektiv hat die Möglichkeit die Welt ringsherum und innen drin als Spiegel der epischen Natur des wahren Selbst wahrzunehmen – Ein Bericht über die Grenzüberschreitungen der Wachwelt und den eigenen verantwortungsvollen Umgang auf allen Ebenen.

MOMO – das sind Julia Romas und Yamka Muna. Zeitlösend zersetzen sie Innen und Außen, um es in eigene Rhythmen und Formen, Muster und Farben zusammenzusetzen. Gedanken zeichnen auf Papier, über Wahrnehmung und Bewusstsein schreiben, Workshops, um Wissen zu teilen. MOMO liest Geschichten vor, und wenn keine Geschichte geschrieben werden wollen wird Ausdruck in Performance, Lesung oder Poetry verkörpert. – www.momosmind.com