Kunst, Kultur und ein Ausblick für 2017

Liebe Natur-, Nacht- und FestivalliebhaberInnen,

die Blätter färben sich langsam rot und braun und der Winter steht vor der Tür. Mit lebhaften Erinnerungen an ein fulminantes ARTLAKE Festival 2016, haben wir begonnen, unsere Köpfe für das kommende Jahr zusammen zu stecken.

Vom 17. – 20. August 2017 heißt es erstmals vier Tage voller Kunst, Diskurs, Workshops und Musik in der entzückenden Niederlausitzer Heidelandschaft am Bergheider See.

Für uns ist es vor allem die Intimität, die das Artlake Festival zu etwas ganz Besonderem werden lässt. Hier sollen alle BesucherInnen die Möglichkeit erfahren, sich in verschiedensten Arten kreativ zu entfalten und einzubringen. Dieser Rahmen soll auch künftig so klein, intim, unterschiedlich und bunt bleiben.
Um das ARTLAKE Festival so zu erschaffen, wie es wir uns erträumen, muss viel passieren. Dazu gehören oft Dinge und Vorgänge, die im Hintergrund ablaufen und einem erst auffallen, wenn sie nicht funktionieren oder nicht vorhanden sind. Hierzu zählen hauptsächlich infrastrukturelle Aspekte, wie Generatoren, Strom- und Wasserleitungen und die Miete und Wartung.
Ohne Baumaschinen, wie Radlader, Minibagger und Transporter wären Bauten und Bühnen wie wir sie euch bieten möchten nicht möglich. Die Logistik, die hinter einer funktionierenden Gastronomie steckt oder hinter einer Bühne, auf der Musiker und andere Künstler ihre Kunst zum Besten geben, kommt nicht ohne Fahrzeuge und Facharbeiter aus.
Letztendlich muss nach dem Fest alles wieder aufgeräumt und der Müll, der unweigerlich anfällt, entsorgt werden. An dieser Stelle möchten wir euch ein großes Lob aussprechen. Wie euch wahrscheinlich aufgefallen ist, hatten wir uns im Vorfeld entschieden, keinen Müllpfand zu erheben. Dennoch wurde in größten Teilen das Gelände so verlassen, wie ihr es vorgefunden habt und das Müllsammeln beschränkte sich auf wenige Ausnahmen. An dieser Stelle habt ihr ein großes Dankeschön verdient.

Um jährlich steigende Preise für Strom, Maschinen, Treibstoff, Wasser, Müll, Pacht, GEMA-Gebühren, Sicherheitsdienste und Künstler-Gagen nicht mit einer mangelhaften inhaltlichen Qualität und Programmvielfalt oder einer abgespeckten Atmosphäre zu kompensieren und um das nun verlängerte ARTLAKE Festival nachhaltig weiterzuentwickeln, kommen wir nicht umhin, die Ticketpreise in diesem Jahr anzuheben.

Dank der vielen Emails, Facebook-Nachrichten und Kommentare und dem positiven Feedback, das wir von euch per Mail bekommen haben, wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dank der konstruktiven Kritik wissen wir, woran wir dringend arbeiten müssen. Auch an dieser Stelle sei euch herzlich gedankt.

Wir sind überglücklich, ein Publikum wie euch auf den letzten beiden Festivals begrüßt haben zu dürfen und freuen uns, den Weg, der vor uns liegt mit euch gemeinsam zu gehen.

Wir sehen uns beim ARTLAKE 2017 zu vier aufregenden Tagen am blauen See.